“Stimmen”. Eine Performance über die Verbrechen der “NS-Euthanasie"
So., 07. Juni
|LMU München, Raum VU 107
25 Darstellende im Alter von 12 bis 26 Jahren bringen dem Publikum die Lebensgeschichten von NS-Euthanasie-Opfern näher und verleihen ihnen eine „Stimme“. Noch freie Plätze - einfach spontan vorbei kommen :)
Zeit & Ort
07. Juni 2026, 18:30 – 20:00
LMU München, Raum VU 107, Professor-Huber-Platz 2, 80539 München, Deutschland
Gäste
Über die Veranstaltung
Das im Münchner Osten gelegene Haar war in den Jahren 1940 bis 1945 Schauplatz sogenannter «Euthanasie»-Verbrechen. Über 4000 Menschen, darunter auch viele Kinder, fielen diesen zum Opfer. In der Aufführung «STIMMEN» setzen sich 20 junge Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus Haar und Umgebung selbst körperlich und räumlich in Beziehung zu den «Euthanasie»- Geschehnissen, zu denen sie zuvor einige Monate recherchiert hatten. Die Darstellenden bilden dabei einen sozialen Resonanzraum auf das unfassbare Geschehen. Sie stellen einzelne Biografien vor, weisen aber als kollektives «Wir» auch auf Mechanismen von Stigmatisierung, Anpassung und Gleichschaltung hin. Historisch und gegenwärtig. Die Aufführung entstand in enger Kooperation mit dem Zentrum für Erinnerungskultur der Universität Regensburg und dem dort herausgegebenen Band „Verdrängt: Die Erinnerung an die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde.“, der die Grundlage der Erarbeitung lieferte.
