Heinrich Emmerling und die Anderen. Münchner Studierende als Opfer der NS-“Euthanasie”-Morde
Do., 29. Jan.
|Kaufingerstraße 26
Zeit & Ort
29. Jan. 2026, 18:30
Kaufingerstraße 26, Kaufingerstraße 26, 80331 München, Germany
Über die Veranstaltung
Zwischen 1939 und 1945 wurden mehr als 2.000 Münchner*innen im NS-„Euthanasie“-Programm ermordet. Bis heute zählen sie zu den wenig beachteten Opfern der NS-Gewaltherrschaft.
Eine Schaufenster-Ausstellung der Gedenkinitiative für NS-„Euthanasie“-Opfer zeigt vom 18. Januar bis 4. März 2026 in der Fußgängerzone Bilder und Briefe von drei ermordeten Münchner Patientenkünstler*innen und holt sie so in die Stadtgesellschaft zurück. Einer war der Geographiestudent Heinrich Emmerling, der nach einem Vorfall an der Universität München in die Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar eingewiesen wurde. Dort widersetzte er sich der Behandlung, schrieb Briefe und zeichnete. 1943 wurde er durch gezielten Nahrungsentzug ermordet. In seiner Familie lebt die Erinnerung an ihren Heiner bis heute fort.
Der Rundgang führt in die Ausstellung und das NS-„Euthanasie“-Programm ein und richtet den Blick auf weitere Studierende, die wie Emmerling von Ärzten selektiert und ermordet wurden.